Die 10 wichtigsten Fragen zum Einbruchschutz – Antworten von Kühn Sicherheit GmbH

6. Okt. 2025

Kühn Sicherheit 10 Fragen

1. Welche sind die häufigsten Schwachstellen und Einstiegswege bei Einbrüchen?

Die größte Schwachstelle sind leicht zugängliche und ungesicherte Fenster und Fenstertüren (Balkon/Terrasse). Einbrecher nutzen oft einfaches Werkzeug, um diese in Sekunden aufzuhebeln. Auch die Hauseingangstür und die Wohnungstür in Mehrfamilienhäusern stellen ohne die richtige Sicherung ein geringes Hindernis dar. Wir bei Kühn Sicherheit analysieren diese typischen Schwachstellen in einer Vor-Ort-Beratung individuell für Ihr Objekt.

2. Welche Maßnahmen bieten den wirksamsten Schutz (Mechanik vs. Elektronik)?

Ganz klar: Mechanische Sicherungen bilden das Fundament. Sie sind die erste und wichtigste Barriere, die den Täter physisch stoppt und ihm wertvolle Zeit stiehlt (oft brechen Einbrecher nach 2-5 Minuten ab). Dazu gehören einbruchhemmende Fenster, Zusatzschlösser und Panzerriegel. Elektronische Sicherungen (Alarmanlagen, Videoüberwachung) sind eine sinnvolle Ergänzung. Sie dienen der Abschreckung, der Alarmierung und der Beweissicherung, ersetzen aber niemals die mechanische Grundsicherung. Setzen Sie immer auf eine Kombination.

3. Wie kann ich meine Fenster und Fenstertüren effektiv nachrüsten?

Die effektivsten Nachrüstungen sind abschließbare Fenstergriffe (verhindern das Drehen des Griffs nach Glasbruch) und pilzkopfförmige Verriegelungen oder Fenster-Zusatzsicherungen (verhindern das Aufhebeln). Wir empfehlen ausschließlich geprüfte und zertifizierte Produkte nach DIN-Norm, um eine effektive Erhöhung der Widerstandszeit zu gewährleisten.

4. Wie sichere ich meine Haus- oder Wohnungstür am besten?

Die Türsicherung stützt sich auf drei Säulen:

  1. Sicherheitszylinder: Einbruchhemmend gegen Bohren, Ziehen und Picking.
  2. Schutzbeschläge: Verhindern das Angreifen des Schließzylinders von außen.
  3. Zusatzsicherungen: Hochwertige Panzerriegel oder Kastenschlösser, die die Tür auf der gesamten Breite sichern und so ein Aufhebeln nahezu unmöglich machen.

5. Zu welchen Zeiten und wo passieren die meisten Einbrüche?

Einbrüche passieren keineswegs nur nachts. Die meisten Taten werden tagsüber begangen, wenn die Bewohner arbeiten oder Besorgungen machen, insbesondere in den Zeiten zwischen 10:00 und 18:00 Uhr. In der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche oft zwischen 16:00 und 20:00 Uhr an. Hier ist das Vortäuschen von Anwesenheit besonders wichtig.

6. Wie kann ich Anwesenheit vortäuschen, wenn ich im Urlaub oder außer Haus bin?

Nutzen Sie Smart-Home-Technologie oder einfache Zeitschaltuhren, um Licht und Rollläden zu unregelmäßigen Zeiten automatisch zu steuern. Ein TV-Simulator ist ebenfalls sehr effektiv. Bitten Sie Ihre Nachbarn oder Vertrauenspersonen, den Briefkasten zu leeren und – falls möglich – gelegentlich das Auto umzuparken. Vermeiden Sie Postings in sozialen Medien über Ihre Abwesenheit.

7. Ist eine Alarmanlage oder Videoüberwachung sinnvoll?

Ja, beides ist sinnvoll – als Ergänzung zur Mechanik. Eine Alarmanlage schreckt Täter ab und löst bei Überwindung der mechanischen Barriere sofort Alarm aus. Videoüberwachung wirkt abschreckend und liefert im Ernstfall Beweismaterial. Wir beraten Sie umfassend zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und planen diskrete, normgerechte Video- und Alarmsysteme, die optimal auf Ihr Sicherheitskonzept abgestimmt sind.

8. Wer trägt die Verantwortung und darf ich als Mieter Einbruchschutzmaßnahmen installieren?

Grundsätzlich liegt die Verantwortung für die Gebäudesicherung beim Eigentümer/Vermieter. Als Mieter dürfen Sie in der Regel einfach entfernbare Sicherungen (z. B. austauschbare Schließzylinder) ohne Genehmigung installieren. Für fest installierte Baumaßnahmen benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters. Sprechen Sie uns an – wir bieten Lösungen an, die den Auszug erleichtern.

9. Was soll ich tun, wenn ich einen Einbruch bemerke oder währenddessen zu Hause bin?

Ihre persönliche Sicherheit hat oberste Priorität. Gehen Sie niemals auf Konfrontation. Retten Sie sich und Ihre Familie, wenn möglich, in einen sicheren Raum und verständigen Sie sofort die Polizei über den Notruf 110. Versuchen Sie, sich Merkmale des Täters oder eines Fluchtfahrzeugs einzuprägen.

10. Wo erhalte ich unabhängige und kostenlose Beratung zum Einbruchschutz?

Für eine neutrale Erstberatung empfehlen wir Ihnen die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen in Ihrer Nähe. Sie bieten eine unabhängige, kostenlose Analyse von Schwachstellen. Für die professionelle Planung und Umsetzung der technischen und mechanischen Maßnahmen stehen wir Ihnen als zertifizierter Fachbetrieb der Kühn Sicherheit GmbH gerne zur Verfügung.

Ihre Sicherheit ist unser Auftrag. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Sicherheitsanalyse Ihres Zuhauses!

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