Stromausfall. Dunkelheit. Was nun? Tipps , Sicherheitsberatung - Jens Grundmann

Ein Stromausfall ist immer unangenehm – insbesondere bei Nacht.

Im Durchschnitt können sich die Deutschen mit einem jährlichen Stromausfall von nur wenigen Minuten pro Person auf die eigenen Stromnetze verlassen. Dennoch sind längere Stromausfälle in der Vergangenheit keine Seltenheit gewesen. Diese längeren Stromausfälle, beispielsweise geschehen im Winter 1978/1979, durchaus Realität und unter entsprechenden Bedingungen auch heute in Deutschland möglich. In Zeiten zunehmender Digitalisierung der Implementierung von immer mehr Technik ist jeder Stromausfall natürlich mit entsprechenden Konsequenzen verbunden.

Mit welchen Folgen ist bei einem Stromausfall zu rechnen?

Viele alltägliche Aufgaben sind von der Zuverlässigkeit der Stromverfügbarkeit abhängig. Doch Licht, PC und Ladekabel für das Smartphone in den eigenen vier Wänden sind noch die harmlosesten Vertreter, auch wenn die meisten Menschen an diese sicherlich zunächst denken.

Treibstoff wird unter Umständen knapp, da die erforderlichen Pumpen ohne Strom nicht einwandfrei funktionieren. Das gleiche Problem tritt beim Trinkwasser auf. Die fördernden Pumpen arbeiten nicht mehr, der Druck lässt nach und das Wasser kommt nicht mehr wie gewohnt aus dem Hahn. Bargeldzugriff über Geldautomaten funktioniert ebenso wenig wie die Nutzung des Handys, wenn die Basisstationen der Mobilfunkprovider nicht über eine Notstromversorgung verfügen. Und selbstverständlich funktionieren auch viele Sicherheitseinrichtungen nicht mehr wie gewohnt, wie wir von Kühn Sicherheit aus der alltäglichen Arbeit wissen.

Wie kann man sich schützen und vorbereiten?

Das Risiko Stromausfall ist also allgegenwärtig, denn selbst nach der Jahrtausendwende sind längere Stromausfälle durch Unwetter nicht ausgeblieben. Kühn Sicherheit empfiehlt Ihnen deshalb, sich auf das Risiko Stromausfall vorzubereiten und entsprechende Maßnahmen schon im Vorfeld zu treffen.

Wärme, Licht und Nahrungsmittel stellen mit die wichtigsten Grundbedürfnisse dar. Fällt die Heizung durch das Risiko Stromausfall aus, funktioniert die Kühlung nicht mehr und sorgen die Lampen nicht mehr für ein angenehmes Licht in den eigenen vier Wänden, lohnt es sich definitiv, sich selbst entsprechend vorzubereiten. Hierfür eignen sich vor allem Kerzen oder auch sogenannte Kurbeltaschenlampen sehr gut, die beim Risiko Stromausfall für die notwendige Helligkeit und den wichtigen Durchblick sorgen können. Damit es auch bei einem Ausfall der Heizung nicht zu kalt und somit gerade im Winter lebensgefährlich wird, sind Decken eine gute und effektive Lösung. Einfache Rettungsfolien aus dem Verbandkasten sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die entsprechende Wärme zu erhalten.

Um Hunger und Durst beim Risiko Stromausfall vorzubeugen, empfiehlt Jens Grundmann von Kühn Sicherheit das Anlegen einfacher, alltagstauglicher Vorräte. Einfache Wasserflaschen sind bereits ein guter Anfang, Wasserflaschen aus Glas halten viele Jahre sicher und ohne Probleme. Gleiches gilt auch für Dosenvorräte, mit einem Gaskocher lassen sich diese einfach erwärmen. Knäckebrot, Zwieback und mehr überzeugen bei dem Anlegen von Vorräten ebenfalls auf ganzer Linie und halten sich lange.

Und nicht zuletzt kommt es auch auf die passenden Informationen an. Hochwertige Kurbel- oder Batterieradios halten auf dem Laufenden. Das Erzeugen von eigenem Strom macht zusätzlich unabhängig und bietet für den Notfall die notwendige Energie. Solarpanele auf dem Dach oder auch ein eigener Generator bieten sich hier direkt an. Im Bereich der modernen Technik empfiehlt Kühn Sicherheit bei der Nutzung sensibler Geräte eine sogenannte USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), damit die Geräte im Fall der Falle sicher herunterfahren und die wichtigen Daten sichern können.

Mit diesen einfachen Maßnahmen sind Sie selbst auf einen längeren Stromausfall bestens vorbereitet, sodass dieser ohne Komplikationen und relativ komfortabel überstanden werden kann.