Folgende Tipps helfen Ihnen beim effizienten Schutz gegenüber Einbrechern:
Mechanische Sicherheitstechnik sorgt laut Empfehlungen der Polizei für Sicherheit in Privathaushalten. Hierdurch hindern Sie Einbrecher am Zutritt zu den eigenen vier Wänden. Die Empfehlung basiert auf den verwendeten Werkzeugen der Einbrecher. Schraubendreher und ähnliche Werkzeuge sind in 80 Prozent der Einbrüche im Einsatz. Eingeschlagene Fensterscheiben zum Öffnen fallen in zehn Prozent der Fälle auf. Wer die Fenster- und Türgriffe sichert und Aufhebeln verhindert, kann somit 90 Prozent aller Einbruchsversuche vereiteln.
Die Sicherung erstreckt sich deshalb auf erreichbare Fenster und Türen (bis zu ca. drei Metern Höhe). Zusätzlich lohnt es sich, Klettermöglichkeiten zu hochgelegenen Fenstern zu entfernen.

Für die Empfehlung der verwendeten Sicherungstechnik greift die Polizei auf die eigene Beratungspraxis zurück. Zusätzlich erfolgt die Empfehlung immer produktneutral und ziehen Prüfnormen mit ein.

Berücksichtigen Sie bei der anstehenden Sicherung diese Maßnahmen:

  • Fenster und Balkon- und Terrassentüren stehen bei den Einbrechern im Mittelpunkt. Ein Austausch gegen einbruchhemmende Ausführungen ist deshalb eine sehr gute Maßnahmen. Alternativ gibt es einbruchhemmende Sicherheitstechnik für das einfache Nachrüsten. Achtung: Auch Kellerfenster und Lichtschächte sollten bei einer potenziellen Einbruchsgefahr gesichert werden.
  • Gleiches gilt für Haus- und Nebeneingangstüren. Hier empfiehlt sich ebenfalls ein Austausch gegen eine höhere Sicherheitsklasse. Ist dies nicht möglich, lassen sich allerdings auch Nachrüstungen für mehr Sicherheit anbringen.
  • Der Wintergarten ist ebenfalls eine deutliche Schwachstelle. Die Absicherung gestaltet sich hier aufgrund der baulichen Gegebenheiten häufig sehr schwierig. Wenden Sie sich an eine polizeiliche Beratungsstelle oder an einen erfahrenen Fachhandwerker.

Die mechanische Sicherheitstechnik lässt sich durch moderne Alarmanlagen ergänzen. Mit einer entsprechenden Anlage lässt sich der Einbruchschutz in vielen Fällen noch einmal deutlich steigern. Zusätzlich kann zur Erfüllung der Vorgaben aus der Hausratsversicherung der Einbau einer Alarmanlage sinnvoll erscheinen.
Dennoch sollte immer eine Kombination aus mechanischer Absicherung und Alarmanlage zum Einsatz kommen. Nur so lassen sich Einbrüche vermeiden. Die Alarmanlage sorgt für eine Aufzeichnung oder ein Melden des Einbruchversuchs. Die polizeiliche Empfehlungspraxis empfiehlt die Nutzung einer Überfall- und Einbruchmeldeanlage (ÜMA/EMA) mit einer Überprüfung nach der DIN EN 50131. Zudem sollte die Anlage mindestens in Grad 2 oder in der VdS-Klasse eingestuft sein.
Ebenfalls verfügbar sind Gefahrenwarnanlagen. Diese schlagen beispielsweise bei Wasser- oder Gasaustritt oder bei einem Einbruchsversuch Alarm. Wichtig ist hierbei eine Prüfung nach DIN VDE V 0826-1. Achten Sie immer auf eine fachgerechte Montage durch einen zertifizierten Fachbetrieb.
Es gibt Situationen, in denen zählt jede Sekunde! Je schneller Hilfe vor Ort und erste Maßnahmen eingeleitet werden, desto geringer ist der zu erwartende Schaden. In unserer VdS-anerkannten Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) nach DIN-EN 50518 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Gefahrenmeldeanlage aufschalten zu lassen.

Herstellerunabhängige Informationen zum Thema Einbruchschutz erhalten Sie zum Beispiel unter den folgenden Links:
https://www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz-und-brandschutz/
https://www.lka.polizei-nds.de/praevention/
https://vds.de/ueber-vds

 

Über KÜHN Sicherheit:
Die KÜHN Sicherheit GmbH bietet seit 1972 herstellerunabhängige Sicherheitslösungen aus einer Hand.
Niederlassungen in Braunschweig, Hannover, Dresden Leipzig und weiteren Standorten. Weiterhin Systemzentrale der „Haus für Sicherheit“ Gruppe mit eigenen Sicherheitsfachgeschäften in Hannover und Hildesheim sowie 70 weiteren Systempartnern in Deutschland.
Betriebsgröße > 140 Mitarbeiter. Registergericht : Amtsgericht Hildesheim, HRB 1083 Geschäftsführer: Mathias Kühn, Stefan Kühn

Stand 11.01.2021 – 395 Worte