KRITIS-Dachgesetz: Nachfrage nach Sicherheitstechnik steigt

26. Feb 2024

Sicherheitsberatung Hannover

Nicht nur die Politik, sondern auch der Markt reagiert auf den steigenden Bedarf an Sicherheitstechnik im Bereich Kritischer Infrastrukturen. „In den vergangenen Wochen und Monaten verzeichnen wir eine wachsende Nachfrage nach Sicherheitstechnik seitens der Betreiber Kritischer Infrastrukturen“, erklärt Jens Grundmann, Leiter Haus für Sicherheit Systemzentrale. Diese Entwicklung werde durch das KRITIS-Dachgesetz noch weiter an Fahrt gewinnen. Die verantwortlichen Betreiber wollen proaktiv handeln, da sie sich ab dem Inkrafttreten des Gesetzes verstärkt auf die aktualisierte Gesetzgebung vorbereiten müssen. „Die Sicherheitstechnik ist wieder in den Fokus gerückt“, fasst Jens Grundmann die Situation zusammen.

„Die Sicherheitstechnik gliedert sich in drei Hauptfelder: mechanische Sicherheit, elektronische Sicherheit sowie Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie. Mechanische Sicherheit betrifft die physische Sicherheit von Objekten – wie Fenster- und Türsicherungen, durchwurfhemmende Scheiben und Spezialfolien, elektronische Sicherheit beinhaltet Aspekte wie Videosicherheitstechnik, Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen und Zutrittskontrolle, während die Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie Netzwerk- und Informationssicherheit auf Rechnern, Servern, der Cloud und allen miteinander vernetzten Systemen umfasst“, erklärt Jens Grundmann weiter. Die Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie wird durch die neue NIS2-Richtlinie geregelt, die national in der Novelle des BSIG ihren Niederschlag findet.

Das KRITIS-Dachgesetz strebt an, die bislang weniger beachtete physische Sicherheit in der Normengesetzgebung aufzuwerten und mit den durch die NIS2-Richtlinie abgedeckten Bereichen gleichzusetzen.

Der Gesetzgeber hat bis Ende Oktober 2024 Zeit, die EU-Direktive EU RCE (CER-Richtlinie) in das KRITIS-Dachgesetz umzusetzen. Unternehmen sind daher gut beraten, frühzeitig aktiv zu werden. Die neue Rechtsvorschrift ist nicht nur inhaltlich umfangreicher, sondern wird voraussichtlich auch auf Unternehmen ausgeweitet, die zuvor nicht als KRITIS definiert wurden.

Fazit: Sicherheitstechnik für Kritische Infrastrukturen ist mehr als nur ein Schutzmechanismus. Sie bildet einen wesentlichen Bestandteil des Risikomanagements und der Betriebseffizienz in Unternehmen. Optimale Sicherheitslösungen bieten nicht nur Schutz, sondern liefern entscheidende Einblicke in sicherheitsrelevante Vorgänge, tragen zur Effizienzsteigerung bei und unterstützen die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.

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