Infraschallanlagen sowie Anlagen, die auf der Basis von Luftdruck-, Luftvolumen- oder Raumresonanzfrequenz-Technik Alarme auslösen. Für Infraschallanlagen existieren allerdings keine Anwendungsregeln bzw. Normen. Daher werden sie auch nicht von der KfW-Förderung „Einbruchschutz“ berücksichtigt.

Warum sind Infraschall Alarmanlagen unsicher?

Sogenannte Alarmanlagen mit Infraschall- bzw. Luftdrucktechnik arbeiten mit einer Art „Druckmesser“. Beim Öffnen von Fenstern und Türen entstehen geringe Luftdruckschwankungen. Diese werden erkannt und es wird ein Alarm ausgelöst. Soviel zur Theorie.

Druckschwankungen (Infraschallwellen) treten allerdings auch bei Gewitter oder starkem Wind auf. Das hat zur Folge, dass es häufig zu Falschalarmen kommt. Um dem etwas entgegen zu wirken, Empfindlichkeit der Sensorik angepasst. Dies kann aber dazu führen, dass ein Einbruch nicht mehr erkannt werden kann.

Welche Alarmanlagen empfiehlt die Polizei?

„Es müssen grundsätzlich Anlagenteile/Geräte für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen eingesetzt werden, die sowohl einzeln als auch auf bestimmungsgemäßes Zusammenwirken von hierfür nach DIN EN ISO/IEC 17065 für den Bereich Gefahrenmeldetechnik akkreditierten Zertifizierungsstellen (z. B. VdS) für die entsprechende Klasse geprüft und zertifiziert sind.“

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