Sicherheitsberatung in Hannover

Kühn Sicherheit – Hannover

[Personenschutz und Personenschutzausbildung. Wir von Kühn Sicherheit sind in Hannover, Hildesheim und Braunschweig für Sie da.] Besteht das Risiko einer Entführung, eines Attentats oder auch eines klassischen Angriffs, kommt der professionelle Personenschutz ins Spiel. Durch die Überwachung der betroffenen Person oder Personengruppe durch Dritte sollen Gefährdungen abgewandt werden. Für die Sicherheit können sowohl staatliche wie auch private Personenschützer aktiv werden. Gängig sind hier die Bezeichnungen Leibwächter oder auch Bodyguards. Allerdings betrifft der professionelle Personenschutz in der Regel nur eine kleine Personengruppe. Vor allem durch die hohen Kosten und die finanziellen Belastungen kommt der professionelle Personenschutz überwiegend bei wohlhabenden Personen zum Tragen oder bei Gefährdeten mit gesellschaftlichem Interesse, beispielsweise Politiker. Übrigens: Sicherheitstechnik ist auch ein wichtiger Aspekt des Personenschutzes.

 

Welche Aufgaben nimmt der Personenschutz ein?

Die wichtigste Aufgabe des Personenschutzes ist der Erhalt der körperlichen Unversehrtheit der zu bewachenden Person. Bei einer vorliegenden Bedrohungslage kommen die Personenschützer ins Spiel. Sind für den effizienten Schutz der Schutzperson mehrere Leibwächter notwendig, werden die Schutzpersonen zusammen als Personenschutzgruppe (PSG) bezeichnet. Von großer Bedeutung für den professionellen Personenschutz sind Personen des öffentlichen Lebens oder auch besonders gefährdete Personen. Während zur ersten Gruppe vor allem Schauspieler oder auch professionelle Sportler gehören, handelt es sich bei der zweiten der genannten Gruppen beispielsweise um wichtige Zeugen, Mitglieder krimineller Verbindungen oder auch Opfer des organisierten Verbrechens.

Um den Anspruch des professionellen Personenschutzes zu erfüllen, kommen verschiedene Hilfsmittel zum Einsatz und auch die Ausbildung der Personenschützer spielt für den Erfolg eine sehr wichtige Rolle. Die professionellen Personenschützer sind beispielsweise im Nahkampf ausgebildet. Zusätzlich gehören Schusswaffen und moderne Kommunikationsmittel zu den wichtigen Ausrüstungsmerkmalen der Personenschützer. Bei einer besonders hohen Gefährdung kommen häufig direkt mehrere Personenschützer zum Einsatz, welche die körperliche Unversehrtheit erhalten sollen.

 

Personenschutz erfordert permanente Aufmerksamkeit

Die professionellen Personenschützer befinden sich in der Regel direkt in der Nähe der zu schützenden Person. Nur bei einer Überwachung durch mehrere Leibwächter ist auch das Umfeld direkt mit einbezogen und wird ebenfalls überwacht. Durch eine permanente Aufmerksamkeit in Kombination mit den entsprechenden Schulungen der Mitarbeiter soll die wichtigste Aufgabe erfüllt werden: Das rechtzeitige Erkennen sowie Verhindern von Gefahren. Um dies zu gewährleisten, können beispielsweise die Personen im direkten Umfeld beobachtet werden, wobei auffälliges Verhalten, ungewöhnliches Aussehen oder auch markante Abläufe und Gegenstände besonders beachtet werden sollten. Übrigens: Die Personenschützer arbeiten besonders häufig in ziviler Kleidung, eine offizielle Kleidung oder Uniform ist somit eher selten.

Weitere Möglichkeiten für mehr Sicherheit beim professionellen Personenschutz stellen beispielsweise gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung. Hier erfolgt eine Einteilung in verschiedene Schutzklassen. Ebenfalls sehr wichtig: Dank der heutigen, modernen Technik sind die modernen Fahrzeuge für einen effizienten Personenschutz von klassischen Fahrzeugen kaum zu unterscheiden.

Die Aufgaben des professionellen Personenschutzes kann sowohl von staatlichen wie auch von privaten Anbietern erbracht werden. Generell ist allerdings der Schutz durch staatliche Institutionen eher selten. Hierfür muss eine sehr hohe Gefährdungseinschätzung vorliegen. Zum besonders großen Teil erfolgt die Überwachung also durch die privaten Dienstleister, die dann für die notwendige Sicherheit der betroffenen Personen sorgen.

 

Einteilung in Gefährdungsstufen

Für die Planung notwendiger Maßnahmen für einen effizienten Personenschutz ist eine Einteilung der vorliegenden Gefährdung in unterschiedliche Stufen notwendig. Hier gibt es heute eine allgemeingültige Einteilung in insgesamt drei unterschiedliche Stufen. Während es sich bei der Stufe III um die geringste Gefährdungsstufe handelt, ist das Risiko bei der Stufe I besonders hoch. Im Folgenden stellen wir Ihnen die einzelnen Stufen mit den zugehörigen Eigenschaften gerne genauer vor:

Stufe III:
Eine Gefährdung kann bei der betroffenen Person nicht komplett ausgeschlossen werden. Eine Indikation für einen Personenschutz ist schon gegeben.

Stufe II:
Die Gefährdung der betroffenen Person liegt definitiv vor. Zudem kann ein Anschlag nicht mehr ausgeschlossen werden, sodass weitergehende Maßnahmen für den Personenschutz getroffen werden sollten.

Stufe I:
Die vorliegende Gefahr der betroffenen Person kann als besonders erheblich eingestuft werden. Zudem muss immer mit einem Anschlag auf die Person gerechnet werden. Der Personenschutz mit umfangreichen Maßnahmen ist also auf jeden Fall notwendig.

Natürlich können die Einstufungen in die Gefährdungsklassen auch immer wieder variieren. Im professionellen Umfeld eines effektiven Personenschutzes ist also eine regelmäßige Neueinstufung von großer Bedeutung. Die erfahrenen Personenschützer können dann im Laufe der Zeit auch ermitteln, ob die vorliegenden Maßnahmen weiterhin ausreichen, oder ob hier nachgebessert werden muss. Auch der anschließende Verzicht auf den professionellen Personenschutz kann im Rahmen der regelmäßigen Neueinstufung beschlossen werden.

 

Die Überfahrt ist ein kritischer Abschnitt beim Personenschutz

Aus diesem Grund sollten professionelle Sicherheitskräfte auch im Fahrsicherheitstraining geschult sein. Zum Fahrsicherheitstraining im Personenschutz zählen neben Kenntnissen in der Fahrsicherheit auch besondere fahrdynamische Fähigkeiten. Richtig wenden, bremsen und fliehen sind essentielle Fähigkeiten, um die Schutzperson im Fall der Fälle schnell außer Gefahr zu bringen.

Kühn Sicherheit: Fahrsicherheitstraining

Fahrsicherheitstraining sollte immer auf abgesperrten Übungsstrecke stattfinden und für Personen- und Begleitschützer, Geld- und Werttransporteure, Limousinenservice mit VIP-Betreuung und Revierfahrer sowie Interventionskräfte verpflichtend sein.

 

Was ist der Unterschied?  Bodyguard vs. Personenschützer?

Als Personenschützer bedarf es einer langjährigen Ausbildung und körperlicher Fitness (Sachkundeprüfung nach § 34a, Waffensachkunde gemäß §7 WaffG sowie Grundlagen in Taktik, Technik und anderen Dingen), um eine Schutzperson qualifiziert zu schützen. Anders ist es beim Bodyguard. Diese “Berufsbezeichnung” bezieht sich fast ausschließlich auf den Bereich Showbusiness und die damit verbundene Begleitung eines

 

Welche Ausbildung benötigt ein privater Personenschützer?

Neben einer Personenschutzgrundausbildung, einer Psychologieweiterbildung (Wie gewaltfreie Kommunikationstechniken), der Waffensachkundeprüfung nach § 7 WaffG und entsprechenden Aus- und Weiterbildungen im Nahkampf gibt es auch weitere Angebote, die von großem Interesse für einen professionellen Personenschutz von Bedeutung sind. Ein mehrtägiges Fahrsicherheitstraining und umfangreiche Kenntnisse in der Ersten Hilfe können hier direkt genannt werden. “Das Image eines Berufes ist oft entscheidend für den Bewerber”, ergänzt Jens Grundmann. Trotz umfangreicher Ausbildungen und Weiterbildungen bei professionellen, erfahrenen Anbietern gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den privaten und den staatlichen Personenschützern.

So gehen die Befugnisse der staatlichen Personenschützer selbstverständlich deutlich weiter. Dies bedeutet: Die privaten Sicherheitsdienstleister arbeiten vor allem auf Basis der sogenannten “Jedermann-Rechte”. Vorläufige Festnahmen, Notwehr oder auch Notstand regulieren die Möglichkeiten der privaten Personenschützer, wenn es um einen effizienten Personenschutz geht. Hoheitliche Vollzugsrechte, wie diese persönliche Personenschützer mit sich bringen, gibt es hier also nicht.

Bei der Auswahl des passenden Dienstleisters kommt es allerdings auf die entsprechende Ausbildung der Mitarbeiter an. Da die Angebote für Fort- und Weiterbildungen auch qualitativ in Deutschland stark variieren, kommt es auf einen effektiven Vergleich der Angebote an. Eine umfangreiche Beratung vor der eigentlichen Inanspruchnahme kann einen ersten Eindruck von den jeweiligen Angeboten und von der Qualität vermitteln.

 

Personenschutzausbildung in Hannover, Hildesheim und Braunschweig

Der Personenschützer kommt immer bei potenziellen oder konkreten Gefahren zum Einsatz. Er vermittelt Sicherheit und Geborgenheit. Viele Prominente oder Politiker umgeben sich regelmäßig mit den Personenschützern, um von deutlich mehr Sicherheit zu profitieren. Hierbei gerät eine Tatsache allerdings häufig in den Hintergrund: Eine fundierte, kompetente Ausbildung spielt eine wichtige Rolle. Die Nachfrage nach Fachpersonal ist groß. Gleichzeitig sind nur wenige Kandidaten für den Job geeignet.

 

Welche Voraussetzungen muss ein Personenschützer mitbringen?

Nicht jeder ist für die Ausbildung zum Personenschützer geeignet. Vielmehr sind gewisse Voraussetzungen notwendig. So können bereits mangelnde Sprachkenntnisse zum Hindernis werden. Tadellose Deutschkenntnisse, im optimalen Fall auch Englisch, sollten dabei sein. Dies gilt vor allem bei internationalen Aufträgen, beispielsweise bei Gala-Empfängen mit englischsprachigen Gästen. Ein sicheres Auftreten ist daher dringend erforderlich.

Auch die Waffensachkundeprüfung für Berufswaffenträger nach §7 spielt eine wichtige Rolle. Ein sicherer Umgang mit Schusswaffen ist von Vorteil, da die Sachkunde ein wichtiger Teil der Ausbildung ist. Erfahrungen im Kampfsport, vor allem im Segment der Selbstverteidigung, sind schon vor der Ausbildung ein großer Vorteil. Zudem zeigen entsprechende Erfolge im Sport großen Ehrgeiz und auch die Tauglichkeit für die Arbeit als Personenschützer.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Beginn der Ausbildung zum Personenschützer ist aber das polizeiliche Führungszeugnis. Liegen hier Eintragungen vor, werden Sie es in diesem Segment schwer haben. Vor Beginn der Ausbildung muss ein sauberes Führungszeugnis ohne Einträge vorgelegt werden.

 

Viele angehende Personenschützer scheitern an der Ausbildung

An der körperlichen Fitness scheitert es eher weniger, sondern an drei weiteren, besonders wichtigen Punkten für die Eignung als Personenschützer. Reaktionsschnelligkeit, eine genaue Beobachtungsgabe und eine schnelle Auffassungsgabe sind notwendig. Auch die zuverlässige Arbeit im Team spielt für die Bewerber eine sehr wichtige Rolle. Nur selten sind Sie als Personenschützer alleine aktiv, in der Regel handelt es sich um ein Team mit mehreren Personenschützern. Im Alltag ist es von großer Bedeutung, dass sich jeder Personenschützer auf die anderen Mitglieder des Teams verlassen kann.

Personenschützer sind in der Regel in der Öffentlichkeit zuhause. Besonders wichtig ist deshalb für jeden Bewerber im Rahmen der Personenschutzausbildung ein taktvolles und dezentes Auftreten. Fettnäpfchen vermeiden und einen guten Eindruck hinterlassen, dies gehört ebenfalls zum Job der Personenschützer. Der Personenschützer sollte zudem nicht direkt auf den ersten Blick als solcher zu erkennen sein.

Personenschützerinnen – es gibt eine große Nachfrage

Generell ist der Beruf “Personenschützer” in Deutschland nicht geschützt. Dementsprechend gibt es auch keine verlässlichen, genauen Angaben rund um die Anzahl der Beschäftigten in diesem Segment. Dennoch sind viele Menschen in Deutschland in diesem Beruf aktiv. Ein Beispiel: Im Rhein-Neckar Raum sind laut aktuellen Schätzungen mehrere hundert Personen als Personenschützer aktiv. Die Nachfrage nach Personenschützerinnen, also Frauen in diesem speziellen Beruf, ist dabei besonders groß, wenn diese auch immer noch sehr selten sind. Aber die Vorteile überzeugen und begeistern. Mehr Einfühlungsvermögen und ein unauffälliger, dezenter Auftritt sind Eigenschaften, die vielen Frauen automatisch zugeschrieben werden.

Wie werde ich Personenschützer?

Die Unterrichtung nach Sachkundeprüfung nach §34a der Gewerbeordnung spielt hier eine wichtige Rolle. Erfordert der Job das Tragen einer Waffe, muss zusätzlich die Waffensachkundeprüfung nach Paragraf 7 des Waffengesetzes erbracht werden.

Idealerweise verfügt ein Personenschützer über mind. die folgenden Nachweise:

  • Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit
  • den Führerschein der Klasse B
  • einen Erste-Hilfe-Schein (besser eine Ausbildung zum Rettungssanitäter)
  • die IHK-Sachkunde gem. § 34 a GewO
  • die gewerbliche Waffensachkunde nach § 7 WaffG
  • ein Zertifikat als „Brandschutzhelfer“
  • ein Zertifikat als „Interventionskraft“
  • usw.

Wir empfehlen jedem angehenden Personenschützer zuerst eine fundierte Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit erfolgt an einer Berufsschule, die Laufzeit liegt bei drei Jahren. Schon am Ende des ersten Ausbildungsjahres erfolgt dann der erste Teil der schriftlichen Abschlussprüfung. Die zweite Abschlussprüfung findet im dritten Ausbildungsjahr statt. Kombiniert wird dies mit einer mündlichen Prüfung.

Ebenfalls von Bedeutung ist der Ausbildungsbetrieb. Kühn Sicherheit bietet hier praktische Einblicke in die mechanische-, elektronische und organisatorische Sicherheit. Hier sammelt der Auszubildende umfangreiche Erfahrungen und kann theoretisches Wissen erwerben. In der Berufsschule werden wichtige theoretische Inhalte vermittelt, beispielsweise Schutz- und Sicherheitsvorschriften. Unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen, Rechtsverstöße erkennen und Nahkampftechniken spielen eine ebenso wichtige Rolle wie die Erste-Hilfe und technisches Verständnis. All diese und viele weitere Inhalte werden im Rahmen der dreijährigen Ausbildung direkt erlernt.

 

Was lernt man als Fachkraft für Schutz und Sicherheit?

Übersicht über die wichtigen Lektionen in der Berufsschule
Sicherheitsmaßnahmen zur präventiven Gefahrenabwehr planen
– Beachtung von Schutz- und Sicherheitsvorschriften
– Rechtsverstöße erkennen und bewerten
– Berufsspezifische Kommunikation
– Anwendung sicherheitstechnischer Hilfsmittel
Menschen, Objekte und Werte schützen
– Sachverhalte aufklären und dokumentieren
– Geschäftsprozesse steuern und Dienstleistung anbieten
– Risiken im Kundenauftrag analysieren und Maßnahmen durchführen

Fazit

Die fundierte Ausbildung spielt für den erfolgreichen Alltag als Personenschützer eine sehr wichtige Rolle. Bei Kühn Sicherheit können Sie Ihre Karriere im Sicherheitsbereich gerne beginnen. Mit Geduld, Leistungsbereitschaft und Engagement begrüßen wir Sie als neuen Auszubildenden oder als neue Auszubildende in unserem Unternehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Wenn Sie Fragen oder Wünsche zum Personenschutz in Hannover haben, erreichen Sie mich per E-Mail: j.grundmann@kuehn-sicherheit.de

P.S. Auch Brandmeldeanlagen und Rauchwarnmelder schützen Personen!